Mikrocontrolling Kurswelt

Der Einstieg ins Mikrocontrolling

Die Programmierumgebung

Bevor es richtig losgeht, müssen wir uns noch alles vorbereiten: Wir brauchen den USB-Treiber und die Arduino-IDE

Die Programmierumgebung

In der Arduino-IDE entwickelst du deinen Code und programmierst so deinen Mikrocontroller.

Eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE, englisch integrated development environment) ist eine Sammlung von Programmen. Sie enthält beispielsweide einen Editor (zum Schreiben von Text), einen Compiler (um den Code in Maschinensprache zu übersetzen, sodass der Mikrocontroller deinen Code verstehen kann), einen Debugger (um Fehler zu finden) und vieles mehr.

 

Das Besondere ist, dass die einzelnen Programme dabei untereinander Informationen austauschen können und dir so dabei helfen, deine eigenen Programm zu schreiben.

USB-Treiber CH340

Der Mikrocontroller nutzen den CH340-USB-Chip. Damit du den Arduino mit deinem Computer verbinden kannst, benötigst du den entsprechenden USB-Treiber. 

USB steht für „Universal Serial Bus“ und dient zur Ansteuerung externer Geräte, beispielsweise dem Mikrocontroller (Arduino) oder 3D-Druckern. Mithilfe dieses seriellen Bussystems können Daten von eurem PC auf den Mikrocontroller übertragen werden. Bei dem seriellen Bussystem werden die einzelnen Bits übrigens nacheinander übertragen, wobei jedes Bit einen Teil der Information enthält.

Um die Daten (Bits) richtig übertragen zu können, benötigt ihr den entsprechenden Treiber, sonst wird der Mikrocontroller unter Umständen nicht von eurem PC erkannt oder ihr erhaltet die Fehlermeldung (fehlender USB 2.0 Treiber).

Geheimtipp (für später)

Vor allem am Anfang ist TinkerCAD eine gute Alternative – du brauchst keine Hardware und kannst sofort starten. Nutze TinkerCAD alternativ zu deinem Hardware-Set, um neue Bauteile zu testen, deine Schaltung online aufzubauen und deinen Code virtuell zu testen.