Du kannst den Mikrocontroller auf zwei Arten programmieren: Schreibe deinen eigenen Code mit Text oder baue deinen Code aus Codeblöcken zusammen.
In den Live-Kursen passen wir Programmierstil und Kursniveau an: Kinderkurse arbeiten mit Codeblöcken, Jugendliche & Erwachsene programmieren klassisch mit Text.
In jeder Projekt-Box kannst du flexibel zwischen den beiden Programmierstilen wechseln – Die Module passen sich automatisch an.
Beim Programmieren mit Text schreibst du deinen Code selbst. Du hast mehr Freiheiten als bei Codeblöcken, musst aber auch genauer auf Details wie Klammern und Semikolons achten.
Programmierst du mit Codeblöcken, baust du dein Programm aus bunten Bausteinen zusammen. Die Blöcke sehen in TinkerCAD und CodeKIT unterschiedlich aus, funktionieren aber sehr ähnlich. Der wichtigste Unterschied: In CodeKIT kannst du auch mit eigenen Funktionen arbeiten.
Wenn du mit „echter“ Hardware arbeitest, musst du noch ein paar Dinge vorbereiten, damit dein PC den Mikrocontroller erkennt und du deinen Code übertragen kannst.
In der Arduino-IDE entwickelst du deinen Code und programmierst so den Mikrocontroller: Wenn du mit Text programmierst, kannst du direkt in der Arduino-IDE starten und dort klassisch programmieren – wenn du mit Codeblöcken programmierst, brauchst du das Programm nur, um dein Programm auf den Mikrocontroller zu übertragen.
Viele Mikrocontroller nutzen den CH340-USB-Chip. Um deinen Mikrocontroller mit dem PC zu verbinden, brauchst du den richtigen USB-Treiber.
Es gibt viele unterschiedliche Mikrocontroller. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Anschlüssen und Leistung, sie können auch unterschiedliche USB-Chips verwenden: Auf einem UNO-kompatiblen Board kann zum Beispiel ein ATmega16U2 oder ein CH340-Chip verbaut sein. Während der passende Treiber für den ATmega16U2 automatisch mit der Arduino-IDE installiert wird, musst du den CH340-Treiber oft zusätzlich herunterladen und installieren. Erst dann erkennt dein Computer den Mikrocontroller zuverlässig.
USB steht für Universal Serial Bus. Über diese Verbindung kann dein Computer mit externen Geräten kommunizieren – zum Beispiel mit deinem Mikrocontroller oder einem 3D-Drucker. Programmierst du deinen Mikrocontroller, muss dein Programm (also die Daten) von deinem Computer über USB an den Mikrocontroller übertragen werden. Damit diese Verbindung funktioniert, braucht dein Computer den passenden Treiber. Fehlt dieser Treiber, wird dein Board unter Umständen nicht erkannt oder die Arduino-IDE kann kein Programm übertragen.
In einem Simulationstool wie TinkerCAD musst du nichts vorbereiten und kannst die Bauteile direkt am Bildschirm anschließen, programmieren und simulieren. Vor allem am Anfang ist das eine gute Alternative.